Paul Becker

Historiker. Ausbilder. Wettkämpfer

 „Historische Fechtkunst als rekonstruktive Kampfkunst – geprüft unter Widerstand“  

Historische Fechtkunst ist kein Hobby. Sie ist ein Handwerk.

Mein Name ist Paul Becker.

Ich bin Historiker, Ausbilder und aktiver Wettkämpfer und befasse mich seit rund 25 Jahren mit historischer Fechtkunst. Seit 2007 unterrichte ich, seit 2015 leite ich unter dem Namen IN MOTU Historische Fechtkünste mehrere Schulen sowie eine Online-Akademie.

Mein Ansatz verbindet quellenbasierte historische Rekonstruktion, systematische Trainingsdidaktik und praktische Überprüfung unter Widerstand. Historische Fechtkunst verstehe ich nicht als Show, nicht als reinen Sport und nicht als abstrakte Theorie, sondern als rekonstruktive Kampfkunst.

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Historiker

Quellenarbeit und Kontextualisierung

Ausbilder & Offizier

Kampf. Ausbildung. Didaktik. Methodik. Führung

Wettkämpfer

Leistungssport. Überprüfung und Erfolgskontrolle.

Lebenslauf (relevante Punkte)

seit 1996 - Leistung- & Wettkampfsport 

Fußball und ab 2013 auch im Historischen Fechten.

Seit 2000 Historisches Fechten

In Nordhausen und ab 2007 zusätzlich in Hamburg bei Hammaborg.

2005: Freiwilliger Wehrdienst 12 Monate 

Als Gebirgsjäger alle Formen des infanteristischen Gefechtsformen als einzelner Schütze, Team, Gruppe, Zug mit allen gängigen Handwaffen.

ab 2006 Offizierslaufbahn 

Offizier der Luftwaffensicherungstruppe. Zugführer und stellvertretender Kompaniechef. Ausbildung zum Lehroffizier, Schießlehrer, Sportausbilder und Nahkampfausbilder. Planung, Durchführung und Verbesserung von Ausbildung aller Soldaten und Führungskräfte in Sport, Gefechtsweisen, Handwaffen, Schießen bis hin zu Recht, Ethik und Politik.  

ab 2007 Ausbilder im Historischen Fechten 

In Nordhausen. 

2007-2011 Studium der Geschichte Soziologie, Politk & Pädagogik 

Im Schwerpunkt Mittelalterliche Geschichte. Adelsforschung, und Militärgeschichte2011 Abschluss M.A.

2012 Infanterieschule Hammelburg 

Ausbildung zum Zugführer Luftwaffensicherungsrtuppe. Ablegen des SONDERABZEICHEN TRUPPENFÜHRER LUFTWAFFENSICHERUNGSTRUPPE

2013 Lehroffizier

Vollzeitausbildung zum Lehroffizier (Ausbilder für Ausbilder) an der Offiziersschule der Luftwaffe.

2014 Ausbildung Kommunikation 

Umfassende Ausbildung zum Referent für Sicherheitspolitik in der Öffentlichkeitsarbeit am Zentrum Informationsarbeit Bundeswehr. Verantwortlich für ganz Sachsen-Anhalt.  

2014 Mitglied im DDHF und Abteilung Bildung

2016 Professionelle Fechtschule 

Im Februar 2016 meldete ich ein Gewerbe an und wandelte die Fechtgruppe in IN MOTU in meine eigene Fechtschule IN MOTU um. 

2017 Vizepräsident Bildung im DDHF

Auch die Fertigstellung der 2014 begonnenen Entwicklung einer Trainerausbildung für den DDHF.

2018 Übergang in Selbstständigkeit

Ende 2018 ging ich aus dem Aktiven Dienst in die Reserve über und wurde Selbstständig als Fechtlehrer, Coach und Trainer.

2019 IN MOTU SHOP 

Gründung des IN MOTU Shops, um sichere zertifizierte Schutzausrüstung und Fechtwaffen mit renommierten Herstellern zu entwickeln und zu vertreiben.

seit 2021 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Dozent Dissertation

Mein Professor holte mich zurück an die Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, um dort als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrender zu Fechtmeistern im Spätmittelalter zu promovieren.

Fachlicher Hintergrund

Ich habe einen Masterabschluss in Geschichte und arbeite aktuell an meiner Dissertation zur Fechtskunst des Spätmittelalters. Meine Arbeit basiert auf der intensiven Auseinandersetzung mit historischen Fechtquellen, deren methodischer Auswertung und ihrer praktischen Umsetzung.

Parallel dazu verfüge ich über eine 14-jährige Laufbahn als Offizier, in der ich umfassend in realistischen Kampfsystemen ausgebildet wurde und selbst als Sport-, Schieß-, Gefechts- und Nahkampfausbilder tätig war. Diese Erfahrung prägt meinen Blick auf Gewaltlogik, Körpermechanik, Entscheidungsfindung unter Stress und verantwortungsvolle Ausbildung.

Von meinem 9. bis zum 22. Lebensjahr betrieb ich Fußball als Leistungssport. Diese Zeit hat mein Verständnis von Training, Belastbarkeit, Wettkampfmentalität und langfristigem Leistungsaufbau nachhaltig geprägt.

  • Master in Geschichte
  • Aktive Promotion über Fechtmeister im Spätmittelalter
  • Offizier/ Soldat seit 2005
  • Sport-, Schieß-, Gefechts- und Nahkampfausbilder
  • 25 Jahre Erfahrung als Historischer Fechter
  • Fechtwettkämpfe seit 2014
  • 18 Jahre als Ausbilder, Coach, Lehrer und Trainer
  • Leistungssportler seit 1996

Wettkampf als Prüfwerkzeug

Ich bin aktiver Wettkämpfer im historischen Fechten. Seit 2014 habe ich an etwa zehn Turnieren vorzugsweise im Langen Schwert und Einhandwaffen teilgenommen und in nahezu allen einen Podiumsplatz erreicht. Als Trainer und Schulleiter versuche ich trotz der wenigen Zweit auch heute noch an einigen Turniere teilnehmen zu können. 

Im Zeitraum November 2024 bis heute konnte ich an drei Säbelturnieren teilnehmen und belegte:

  • 4. Platz

  • 3. Platz
  • 2. Platz


Bei dem größten dieser Turniere mit über 40 internationalen Teilnehmern verlor ich lediglich einen einzigen Kampf – den Finalkampf, knapp. Ich bin aktuell bei HEMA Ratings auf Platz 3 unter den deutschen Säbelfechtern. (Stand November 2025)

Für mich ist Wettkampf kein Selbstzweck und kein Ersatz für historische Fechtkunst.

Er ist jedoch ein wertvolles Prüfwerkzeug:

  Was historisch plausibel ist, muss unter Widerstand funktionieren.   

Wettkampferfahrung erlaubt es, Rekonstruktionen, Trainingsmethoden und technische Annahmen realistisch zu überprüfen – unter Druck, gegen nicht-kooperative Gegner, mit klaren Konsequenzen. 

Mein Ansatz

IN MOTU Historische Fechtkünste steht für:

  • Fachliche Quellenarbeit statt freier Interpretation
  • Didaktisch aufgebautes Training statt isolierter Technikinterpretation
  • Intensive Grundlagenausbildung
  • Körperlich funktionale Bewegungen statt rein ästhetischer Formen
  • Überprüfung unter Widerstand  

Historische Fechtkunst beginnt für mich bei der Quelle –
aber sie endet erst im Körper, im Training und im realen Kontakt

Meine Haltung

Historische Fechtkunst ist keine Backup-Karriere, kein schneller Trend und kein Social-Media-Produkt.

Sie erfordert Zeit, Disziplin, Kritikfähigkeit und Verantwortung.

IN MOTU steht für eine Fechtkunst, die:
  • historisch begründet,
  • körperlich belastbar,
  • didaktisch nachvollziehbar,
  • und unter Widerstand überprüfbar ist.

Alles andere mag Unterhaltung oder Sport sein –
aber es ist keine historische Fechtkunst im eigentlichen Sinn.

Für wen ich unterrichte

IN MOTU Historische Fechtkünste steht für:

Ich arbeite mit:
  • Anfängern, die von Anfang an fundiert lernen wollen
  • Fortgeschrittenen, die Tiefe, Struktur und Korrektur suchen
  • Wettkämpfern, die historische Prinzipien leistungsfähig umsetzen möchten
  • Ausbildern, die ihre Kompetenzen reflektieren und schärfen wollen

Mein Anspruch ist nicht, möglichst viele Menschen zu erreichen, sondern nachhaltig auszubilden.
ERGREIFE DIE CHANCE ZU DEINEN ZIELEN!

Bereit für eine zielorientierte Ausbildung?

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